Es gibt zwei Höfe, die den Namen Bemberg tragen:

Einmal den auf der Höhe von Elfringhausen liegenden

Oberer oder Groß-Bemberg

Zum anderen den tiefer gelegenen

STUMPFS-Bemberg

Grundherr des Groß-Bemberg war der Deutschherrenorden, Kommende Rheinberg, Balley Koblenz. Der Deutsch-Orden besaß den Oberhof Püttbach bei Wülfrath, zu dem noch einige Güter aus dem Velberter Raum gehörten.

Der Bemberghof in der Bauernschaft Nieder-Elfringhausen wird als

"mansus to dem Bemberghe" (mansus = Hufe, Bauernhof)

bereits 1332 erwähnt.

Der Hof gehörte in das Kirchspiel Hattingen. Die lutherischen Kirchenbücher beginnen dort 1614, aber es bestehen Lücken. Trau- und Totenbücher fehlen für die Zeit von 1638 – 1675 und 1705 – 1730 (hier fehlen auch die Taufeintragungen).

Das Gut oder der Hof Stumpfsberg, jetzt auch "Stumpes" genannt, liegen unterhalb vom Oberbemberg am Hang zum Deilbach. Die Straße vom Bemberg ins Deilbachtal führt an ihm vorbei. Wohin diese Gut einst gehörte, ist z. Zt. nicht bekannt. Die o. g. Straße heißt im Hattinger Gebiet "auf dem Bemberg", im Langenberger "Stumpsberg".


Abbildung 2: Der Bemberghof - Zustand um 1935


Typisches bergisches Bauernhaus: breit hingelagert, mit großem Dach. In Fachwerk aus dem Holz der umliegenden Wälder gebaut. Die Wetterseite mit Brettern gegen Witterungsunbilden geschützt.


Abbildung 3: Der Bemberghof - Zustand 1968

(Nach dem Brand von 1936 neu aufgebaut)