Johann Wilhelm Eichholtz aus Düsseldorf

 

  Abbildung 43: Wappen vom Grabstein auf dem reformierten Friedhof in Köln-Weyerthal

  Abbildung 44: Ansicht Düsseldorf

Der aus Düsseldorf stammende Juwelier Johann Wilhelm Eichholtz zog um 1704 nach Aachen, betrieb dort weiter seinen Juwelierberuf und erwarb als Kapitalanlage 3 Kupferhütten bei Aachen. Von seinen 11 Kindern starben 6 im Kindesalter. Groß wurden 5 Töchter:

1. Sarah Anna Catharina oo Johann Peter Wuppermann

2. Johanna Magdalena oo Caspar Heinrich Bemberg

3. Maria Catharina oo Bernhard Heinrich Vogt

4. Anna Henriette oo Peter Christian Scheibler

5. Maria Anna oo Friedrich Wilhelm Bemberg

Abbildung 45: Ansicht Aachen

Das 18. Jahrhundert die Zeit der Hochblüte der Aachener und Stolberger Messingindustrie, deren Erzeugnisse den ganzen damals bekannten Weltmarkt beherrschen. Auf 130 bis 140 Öfen und in über 100 Hammerwerken und Drahtziehereien wurden mindestens 40.000 Zentner Messingwaren produziert. Die Kupfermühlen (Kupfermühle = Kupfer (Messing) hütte; wenn in Aachen von Kupfer gesprochen wird, ist Messing gemeint) nahmen an Zahl zu, vor allem im Stolberger Raum, wohin ein Teil der "Kupfermeister" (= Unternehmer) ausgewandert war, um dem Aachener Zunftzwang zu entgehen, der die Zahl der Öfen begrenzte, technische Neuerungen wie z.B. mechanisch betriebene Reckhämmer in der Fertigwarenherstellung verbot, und der es Evangelischen verwehrte, Mitglieder der Zunft zu werden.

Geld wird verdient, viel Geld. Die "Kupferherren" erbauten sich ansehnliche Herrenhäuser mit Gärten, Obstbepflanzungen und Fischteichen. Erst die französische Revolution machte dieser Vormachtstellung ein Ende.

Abbildung 45a: Ahnen von Johanna Magdalena Bemberg, geborene Eichholtz

Abbildung 45b: Ahnen von Maria Anna Bemberg, geborene Eichholtz

 

Exkurs: Familie Deutgen aus Düren